Runden Tisch vom Weg der Versöhnung
(Spital am Pyhrn 16-17 April 2026).
von Max Weidenhiller
Ihr Ziel ist nicht eine organisatorische Einheit oder ein Verschmelzen, sondern eine gelebte Gemeinschaft aus dem Reichtum der verschiedenen Gaben. Das haben wir in kleinen Gruppen zur Sprache gebracht, einander gut zugehört und eine Stärkung der eigenen Identität durch den Zuspruch des anderen erhalten. Schönstatt-Pater Heinrich Walter, Wien, sprach über seine Erfahrungen im Leitungskreis des MfE, dem Prozess der „Befreundung“ und dem Wunsch, mehr vom anderen zu erfahren. Schlüsselpersonen des MfE – Chiara Lubich, Andrea Riccardi, Helmut Niklas, Michael Marmann, Friedrich Aschoff haben ein Bündnis der der gegenseitigen Liebe geschlossen, das bis heute prägt.
Herbert Lauenroth, Fokolar Ottmaring, sprach zur aktuellen „Weltsituation“ – sie ist zunehmend ertaubt und schweigend geworden. Gott sammelt sein Volk! Er hat die Mauer eingerissen! Wir sind unterwegs zu Freiheit und (Risiko-) Gemeinschaft. (Bild von Trapezartisten) – Leben im Springen, mit dem Vertrauen, dass ein Fänger da ist und mich auffängt. Den Anderen nicht in dem Bild halten, das ich mir von ihm gemacht habe.
Als Gäste durften wir
- einerseits Bischof Hermann Glettler von Innsbruck begrüßen – er sprach zu Jesu Wort: „Friede sei mit Euch“ – Joh 20, 19-23; „Entfeindung“ muss im Herzen beginnen. Wir sind gesendet, NICHT um zu dominieren, sondern um uns einander zu schenken, Hoffnung, Mut und Trost zuzusprechen; und einander zu „bergen“.
- andererseits Lukas Mandl – Mitglied des Europäischen Parlaments willkommen heißen. Er dankte für die Einladung und betonte, die am Runden Tisch sichtbare Einheit in Vielfalt sei auch das Motto der EU.